Was erwartet dich auf Streaminghistorie?
Streaminghistorie
Ein Logbuch für alles, was hier im Wohnzimmer über den Bildschirm gelaufen ist. Kein Dienst, keine Empfehlungen, keine fremden Konten — nur die eigene Sammlung, für die Familie und sonst niemanden.
Wer sie führt, weiß nach zwei Jahren wieder, wie der Film hieß, in dem dieser eine Schauspieler mitspielte, und ob die Serie am Ende noch gut wurde. Genau dafür ist sie da.
Filme und Serien
Ein neuer Eintrag beginnt mit dem Titel. Den Rest holt die Seite bei The Movie Database: Plakat, Jahr, Genre, Regie und die ersten sechs Namen der Besetzung stehen nach einem Klick da. Wer nur den Schauspieler im Kopf hat, sucht eben über den — die Filmografie steht genauso zur Auswahl.
Dazu die eigenen Angaben: Wo lief es, wie viele Sterne, wann gesehen, und eine Notiz für den Gedanken, den man später nicht mehr zusammenbekommt. Zehn Filme und zehn Serien dürfen in die Top Ten. Gesucht wird über Titel, Genre, Schauspieler, Regie und Notiz zugleich.
Watchlist und Demnächst
Was noch aussteht, läuft neben der Sammlung her. Auf der Watchlist steht, was man sich vorgenommen hat — sie zählt nicht zu den gesehenen Titeln und wird auch im Quiz nicht abgefragt. Ein Haken auf dem Plakat schiebt einen Titel hinüber, sobald er gelaufen ist.
Demnächst geht den umgekehrten Weg und fragt bei TMDB nach: Welche der gesehenen Serien hat in den letzten drei Monaten eine neue Staffel bekommen, und welche bekommt in den nächsten dreien eine? Was gerade wöchentlich läuft, steht mit dem Termin der nächsten Folge daneben. Ein Klick legt die Staffel auf die Watchlist, ein anderer blendet sie aus, wenn man sie längst gesehen hat.
Filmquiz
Sechs Quizze, und alle fragen nur nach dem, was wirklich in der Sammlung steht. Mal steht ein Bild aus dem Film da und der Titel fehlt, mal kommt die Besetzung Gesicht für Gesicht dazu und man soll erraten, wozu sie gehört. Ein anderes deckt Genre, Jahr und Beschreibung nach und nach auf — jeder Hinweis kostet Punkte, wer früh errät, behält mehr.
Es gibt sie mit Uhr und ohne. Ohne Zeit spielt man in Ruhe, gewertet wird dann nicht; mit Uhr zählt jede übrige Sekunde, und der beste Lauf bleibt stehen. Wer im Haushalt vorne liegt, steht darunter in der Rangliste.
Songquiz
Dasselbe für die Ohren. Aus den Charts kommt eine Hörprobe, und man sagt, welcher Titel gerade läuft. Einmal rückwärts abgespielt, einmal Sekunde für Sekunde freigegeben — je früher man es erkennt, desto mehr bleibt übrig.
Auch hier gilt: mit Uhr wird gezählt, ohne spielt man nur so. Und weil die Titel aus den Charts kommen und nicht aus der eigenen Sammlung, kann jeder mitraten, der schon einmal ein Radio angehabt hat.
Vorschläge
Ein Knopf auf jedem Plakat fragt, wem der Titel gelten soll. Die Antwort kommt sofort: ob der andere ihn längst gesehen hat, ob er ohnehin schon auf dessen Watchlist steht — oder ob er eben angekommen ist. So schickt man niemandem etwas, das er schon kennt.
Wer etwas vorgeschlagen bekommt, erfährt es beim nächsten Anmelden und entscheidet in Ruhe: auf die Watchlist damit, oder weg. Abgelehnt kommt ein Titel nicht wieder, auch nicht von jemand anderem — wer nein sagt, sagt es zum Film und nicht zum Absender. Und mehr als fünf offene Vorschläge darf einem niemand hinlegen.
Games
Gespielt wird auch. Für Spiele gibt es einen eigenen Bereich mit eigenem Regal: Titel eintippen, bei IGDB suchen, und Cover, Jahr, Genre, Entwickler und Publisher stehen da. Dazu das eigene — auf welchem Gerät gespielt, wie viele Sterne, wann durchgespielt, und die Notiz für den Gedanken danach.
Zwei Listen wie nebenan: was durch ist, und was noch wartet. Ein Haken schiebt ein Spiel von der einen in die andere. Gesucht, sortiert und geblättert wird wie im Regal daneben — und jedes Konto führt seine eigene Sammlung.